Nachdem uns Emilia noch einen Mordsschrecken eingejagt hatte, da sie am Dienstag und Mittwoch mit Fieber flachgelegen war, bibberten wir dann am Donnerstag beim Warten auf unsere drei Schnelltest-Ergebnisse. Würde tatsächlich nun all unsere sorgfältige Planung an diesem sch*** Corona scheitern?! Nein! Entwarnung: alle drei waren wir negativ und auch Emilias Fieber und Schlappheit an den Tagen zuvor war wohl eher ein Ausdruck des ganzen Stress, den wir die Tage zuvor noch hatten. Alle waren wir fit und bereit für unser großes Abenteuer!
Auch wenn wir schon vor mehreren Wochen unter anderem auch mit der detaillierten Planung unseres Gepäcks begonnen hatten (was darf/kann in welche Koffer, wie schwer, wie groß? wieviel?), war dann gestern Abend überraschenderweise doch noch einiges zu erledigen und tatsächlich auch umzupacken. Statt wie geplant alle um 20 Uhr im Bett zu liegen, um noch genügend Schlaf zu bekommen, war es dann doch 23 Uhr, bis Fritz und ich uns niederlegten und selbst dann kamen die Gedanken nicht zur Ruhe (sollen wir dies und jenes noch mitnehmen? Werden die Koffer zu schwer sein? Funktioniert unsere kreierte Website zuverlässig um euch auf dem laufenden zu halten?).
Dann nach vielleicht 3 Stunden Schlaf ließ uns der Wecker um 2 Uhr ins Abenteuer ‚Karibik‘ starten. Obwohl müde, schlief Emilia doch nicht im Auto weiter, zu groß war wohl die Aufregung und Vorfreude. Zeitlich gut im Plan konnten wir ohne große Aufregung einchecken und uns in der Lufthansa Business-Lounge das Frühstücksbuffet schmecken lassen. Der Flug von München nach Frankfurt kam planmäßig nach ca. 40 min Flugzeit an und auch dort hatten wir mit ca. 2 Stunden noch gut Zeit, die dortige Business-Lounge auszunutzen (WLAN und Tablet sei Dank auch ein kurzweiliges Vergnügen für Emilia). Das Boarding für den Anschlussflug nach Atlanta hielt schon die erste Überraschung bereit, da Emilia von der zuvorkommenden Stewardess namentlich begrüßt wurde – da fühlt man sich doch sofort willkommen und gut aufgehoben! Die Business Class hielt natürlich auch alle weiteren nur erdenklichen Annehmlichkeiten parat: volle Beinfreiheit, eigene Bildschirme mit großer Auswahl an Filmen, Musik und Hörbüchern, Noise-Cancelling Kopfhörer, bis zur Liegefläche verstellbare Sitze, Decken und Kissen, Set mit Zahnputzzeug und tatsächlich für Emilia einen super süßen Rucksack mit Kleinigkeiten zum Zeitvertreib. So konnten wir die 10 Stunden (!) Flugzeit sehr angenehm und entspannt angehen. Emilia musste zwischendrin zwar dazu ‚gezwungen‘ werden, sich wirklich auch zum Schlafen niederzulegen, aber auch das hat funktioniert und wir alle konnten mindestens 1 1/2 Stunden etwas schlafen/dösen. Insgesamt 2 Spielfilme, 2 leckere warme Mahlzeiten, Getränke, Snacks, Kaffee und Emilia-Entertainment später landeten wir um ca. 16:20 Uhr Ortszeit (Heimatuhrzeit 21:20 Uhr) bei einer Temperatur von 16° C und bewölktem Himmel in Atlanta.
Die Abholung des Mietautos am Flughafen hat sich dann doch etwas in die Länge gezogen, aber nach dem auch das geschafft war konnten wir endlich im Hotel einchecken und jetzt um 20:30 Uhr (Ortszeit) nach fast 24 Stunden auf den Beinen wieder in ein richtiges Bett fallen.

