Tag 2 (Sa, 19.03.)


Ein leichter Jetleg war am zweiten Tag unserer Reise dann doch zu spüren: bereits um 3 bzw. 4 Uhr morgens konnten wir nicht mehr weiterschlafen und erklärten die Nacht damit für beendet. Gut, dass es um 6 Uhr bereits Frühstück (sehr süß, sehr künstlich im Geschmack, sehr viel Plastikmüll) im Hotel gab und wir so auch schon um 7:30 Uhr in Richtung Orlando starten konnten.

Da die Strecke nach Orlando (insgesamt Fahrtzeit 6 h 15 min) von uns nicht fix festgesteckt war und es und primär nur darum ging, am Ende des Tages in Orlando anzukommen, ließen wir uns bzgl. Rast und Pausen von unserem Tagesbefinden leiten. Letztendlich fuhren wir tatsächlich knapp 6 Stunden am Stück durch (nur mit kurzer Pipi-Pause) und peilten Jacksonville an der Ostküste Floridas als größeren Pausenaufenthalt an. Hier gab es das erste Fastfood-Essen und die erstaunliche Beobachtung, dass Emilia keineswegs Berührungsängste mit fremder Umgebung, fremder Sprache, fremde Kinder hat, sondern sofort in den Spielebereich des Restaurants verschwunden ist und dort ihren Spaß mit den Kindern hatte. Fritz und mir ermöglichte dies zugleich die Planung des Übernachtungsortes. Statt Orlando wurde es dann doch Titusville weiter unten an der Ostküste, da wir dann morgen früh nur eine relativ kurze Fahrt zum Cape Canaveral Space Center haben. In Jacksonville haben wir uns dann noch mit Wasser und Obst versorgt und hätten Emilia in einem Park gern noch auf dem Spielplatz austoben lassen, aber leider war dieser gesperrt. Dennoch konnten wir uns im Park etwas die Füße vertreten, um dann die letzten 2 Stunden Fahrtzeit für diesen Tag anzugehen.

Sehr zufrieden sind wir mit unserem Mietauto (Toyota Corolla), das mit Tempomat und automatischem Abstandsassistenten ein sehr komfortables Fahren ermöglicht. Und dass wir nach langem hin und her doch den eigenen Kindersitz von zu Hause mitgenommen haben bestätigt sich als sehr kluge Entscheidung, da Emilia darin wunderbar sitzt und jederzeit schlafen kann. Die ebenfalls mitgebrachte Tablet-Halterung und das Autotischchen sowie natürlich Serien auf dem Tablet und eine super kooperative und geduldige Emilia machen diese echt langen Fahrtzeiten überhaupt möglich.

Um 18:30 Uhr sind wir in Port Saint John/Titusville angekommen, bei einer Temperatur von 30° C (gestartet waren wir bei 16° C). Am liebsten wären wir noch in den Pool gesprungen, waren aber so erschöpft, dass wir doch nur noch im Nachbar-Restaurant zu Abend gegessen haben und dann ins Bett gefallen sind.


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