Heute haben wir uns so richtig Zeit gelassen: Wir haben erst bis halb 7 geschlafen (im Vergleich zu 4 Uhr an den vergangenen Tagen) und dann auch das Frühstück richtig ausgiebig genossen, was uns in dem tollen Ambiente unseres Hotels in Sarasota diesmal auch ganz leicht fiel. Nicht nur das Interieur war faszinierend sondern auch das Frühstück war im Vergleich zu den Tagen davor ein richtiges Highlight: es gab Bagels, Toast, frische Waffeln, Unmengen verschiedener Cornflakes und auch sonst das volle Programm eines typisch englisch-amerikanischen Frühstücks. Gegen 10 Uhr machten wir uns dann auf den Weg zum 30 Minuten entfernten Strand ‚Siesta Key Beach‘, der als einer der Top-Strände der USA gilt. Unglaublich feiner weißer Sand und sauberes klares Wasser ziehen hier die Leute scharenweise an, und wie hatten richtiges Glück noch einen Parkplatz bekommen zu haben. Am doch recht überfüllten Strand mussten wir dann tatsächlich feststellen, dass der kräftige Wind es noch viel zu kühl machte um richtig ins Wasser zu gehen. Emilia hatte aber trotzdem ihren Spaß im Sand mit ihren Meerjungfrauen-Barbies und dem gefundenen Seegras, und Fritz und ich konnten auf der faulen Haut liegen und entspannen. Nach einem kurzen Abstecher zum Spielplatz am Strand und kühler Limo und Bier machten wir uns gegen 14 Uhr an die Weiterfahrt nach Cape Coral. Hier wäre usprunglich eigentlich Fort Myers geplant gewesen um im ‚Schnitzel House‘ der Goodbye Deutschland Auswanderer-Familie Lehmann echte deutsche Küche genießen zu können (und weil wir zuhause auch immer recht gespannt die VOX-Serie ‚Goodbye Deutschland‘ verfolgen). Das ‚Schnitzel House‘ hat aber leider montags immer Ruhetag und so planten wir um auf Cape Coral und das dortige Restaurant ‚Lehne Burger‘ ebenfalls einer Goodbye Deutschland Auswanderer-Familie. Dort konnten wir uns unsere Burger selber zusammenstellen und stärkten uns so für die letzte Tagesetappe von 2 1/2 Stunden nach Miami. Hier sind wir um 21 Uhr im Hotel angekommen und werden hier das erste Mal nicht nur für eine Nacht, sondern für zwei bleiben. Im Übrigen hatten wir die Sonne am Strand total unterschätzt und uns den ersten Sonnenbrand eingefangen. Der kühle Wind vormittags war einfach zu trügerisch gewesen – voll der Anfänger-Fehler!

